Siegerpose befreites lebensgefühl

Räum dein Gefühlsleben auf! 5 Schritte für ein befreites Lebensgefühl

Du stellst fest, dass du dich in einem Durcheinander an widersprüchlichen Gefühlen befindest? Du hast den Eindruck, du bist manchmal im Schleudergang? Von hoch zu tief und hin und her? Die innere Balance und ein befreites Lebensgefühl zu finden, ist nicht immer ein Kinderspiel. So drückst du die Reset-Taste:

1. Selbstliebe aktualisieren: der erste Schritt zu einem befreiten Lebensgefühl

Was hältst du eigentlich wirklich von dir? Bist du deine beste Freundin oder bist du dein größter Kritiker? Welche kleinen grünen Männchen spuken in den hintersten Windungen deines Seelenlebens herum?

Was sagt da immer wieder, das könnte aber doch noch viel besser sein. Oder das hätte aber jetzt wirklich ganz anders gemacht werden sollen. Oder aber: das habe ich mir doch gleich gedacht, dass ich das nicht hin bekomme?

Von Kindheit an werden uns Idealbilder beigebracht, denen wir angeblich entsprechen sollten. Aber sind diese Idealbilder denn eigentlich wirklich existent? Oder sind diese nur in unserer eigenen Vorstellung vorhanden? Wer hat die eigentlich gemacht? Sind das denn unabänderliche Gesetzmäßigkeiten oder vielleicht Gedankenkonstrukte, die wir überarbeiten können?

Und was spielen eigentlich unsere echten, vielleicht auch verborgenen Bedürfnisse dabei für eine Rolle? Sind die vielleicht verschütt gegangen? Wenn wir die Vorstellung von uns selbst einmal aus einer anderen Warte beleuchten, dann lässt sich feststellen, dass viele Maßstäbe, die uns wohl vertraut sind, bei näherer Betrachtung gar nicht haltbar sind.

Also beispielsweise die irrige Meinung: Eine Frau ist nur dann eine Frau, wenn sie einen Mann hat. Oder wenn sie Kinder hat. Wo stehen solche Vorschriften und Regelungen? Genau genommen nirgends. Also der Tipp Nummer 1 noch einmal zusammengefasst, revidiere deine Maßstäbe und erlaube dir, einfach du selbst zu sein. Du musst niemand anders sein!

Mit deinen ganz persönlichen Bedürfnissen, deinen ganz besonderen Fähigkeiten, deinen ganz speziellen Eigenheiten und auch deinen kleinen Unperfektheiten. Die sind es doch eigentlich, die uns ausmachen und die einen Menschen auch liebenswert machen. Wer möchte denn mit einem perfekten Menschen zusammen sein? Ich glaube, niemand.

Ist es jetzt nicht Zeit, dich selbst zu umarmen? Falls du es noch nicht kennst, überkreuze die Arme vor deiner Brust und lege die Hände auf die Schultern und gib dir selbst die Liebe, die du wert bist.

Selbstumarmung
Selbstumarmung hilft immer

2. Vergiss den Ärger auf XY und befreie dich von der Empörung

Die Stimmung ist im Keller und die Gesichtszüge entgleisen, denn schon wieder hat XY sich das und das erlaubt. Frechheit! Bodenlos! Unverschämt! Wie kann der nur? Verständlich, dass jeder von uns immer wieder mit solchen Situationen konfrontiert ist. In denen man von sehr unerquicklichen Tatsachen betroffen ist. Und die Betroffenheit davon natürlich auch erst einmal verarbeiten muss.

Zwei Möglichkeiten stehen uns jetzt zur Verfügung: entweder wir geben uns dem Ärger hin und ärgern uns womöglich Wochen-, Monate- oder Jahrelang, bis uns der Ärger förmlich ins Gesicht geschrieben steht. Ohne aber wir verabschieden uns von dem Ärger und gehen auf Spurensuche.

Das bedeutet, wir gehen am besten schriftlich zur Erforschung der Gründe über, weshalb uns diese missliche Umstand passiert ist. Die wichtigste Frage ist:

Warum?

Warum hat XY das und das getan? Was war der Auslöser dafür? Warum hatte er oder sie in diesem Moment keine andere Möglichkeit gesehen? Welche inneren Konflikte könnten die Person bewogen haben? Hatte die Person tatsächlich den Zweck, uns zu ärgern oder gar zu schaden?

Schon bei diesem ersten Schritt können wir spüren, wie der Ärger buchstäblich verraucht und wie wir wieder Herr unserer eigenen Gefühle werden können. Wir können so wieder zu unseren Seelenfrieden zurückkehren, der eigentlich das wichtigste ist, damit wir unser Leben genießen können. Und genau diese innere Balance ist die Voraussetzung dass wir konstruktive Lösungen initiieren können.

Und zu guter Letzt: Hacke deinen Ärger in Stücke, agiere dich aus. Wie das ganz einfach geht beschreibe ich hier

3. Weg von blockierenden Ängsten, hin zu befreiten Lebensgefühl!

Wie oft ist unsere erste Reaktion, oh mein Gott, was wird jetzt Schreckliches passieren! Oder: Katastrophe, jetzt geht gleich die Welt unter! Vielleicht auch noch: für dieses Problem gibt es garantiert keine Lösung!

Und wenn ich jetzt das und das mache, was um Himmels willen wird dann passieren? Oder wenn ich jetzt wirklich diesen Schritt wage, was werden dann die anderen denken, mein Mann, die Familie, die Freunde, die Nachbarn etc. Und woher weiß ich denn, ob das was ich tue wirklich richtig ist und ob das wirklich zu mir passt oder ob das nicht vollkommen falsch ist?

Solche Ängste und Bedenken gehören zum Leben und sind vollkommen verständlich. Sie werden jeden von uns immer wieder betreffen. Das ist sicher ganz normal, denn Ängste haben eine wichtige Funktion, damit wir auf Gefahren richtig reagieren können.

Aber in wie vielen Situationen unseres Lebens haben wir ähnliche Problemlagen hervorragend bewältigt? Wie viele Klippen haben wir im Laufe unseres bewegten Lebens schon wunderbar umschifft? Und für wie viele hervorragende Problemlösungen haben uns unsere Freunde schon beneidet? Erinnere dich an deine Problemlöse-Fähigkeiten, du hast damit die beste Bedingung für dein befreites Lebensgefühl.

Schick deine Ängste in die WÜSTE!

Und wenn dein aktuelles Problem sich tatsächlich von allen anderen gravierend unterscheidet, dann schicke in deiner Imagination die Ängste in die Wüste und zwar in den hintersten Winkel und gib ihnen noch ein Tritt, damit sie wirklich unwiderruflich dort zugrunde gehen. Stell dir vor, du bist in einem wunderschönen Spielfilm in einem fantastischen Kleid in der Wüste und bist die Protagonistin, die alle Ängste dort in der Wüste zurück lässt.

4. Die Bremsen lockern und Althergebrachtes über Bord werfen

Wie viele Bremsen spucken in unserem Innenleben herum! Darf ich das, kann ich das, schaffe ich das, muss ich nicht etwas ganz anderes tun? Gehört sich das oder gehört sich das nicht? Wer hat denn so etwas schon einmal gemacht? Passt das denn zu meinem Alter? Ist das denn als Frau erlaubt? Kann man das denn tun, wenn man alleine ist?

Solche und ähnliche imaginäre Vorschriften sind sicherlich in allen unseren Gehirnen existent , ob wir das wollen oder nicht. Viele Traditionen spielen dabei eine Rolle oder auch gesellschaftliche Konventionen. Aber sind Tradition und Konvention in Stein gemeißelt? Oder ist das, was Vater oder Mutter oder Oma immer gesagt hat, vielleicht etwas was für mich persönlich hier und heute gar keine Gültigkeit mehr hat?

Wer hat denn eigentlich gesagt, dass eine ältere Frau keine bunte Kleidung mehr tragen darf? Oder wer hat die Vorschrift erfunden, das eine Frau alleine abends nicht ausgehen darf? Oder wo steht eigentlich, dass das Bett täglich gemacht werden muss. (Inzwischen hat sich wissenschaftlich herausgestellt, dass es anzuraten ist das Bett aufgeklappt zu lassen, damit das Milben-Wachstum reduziert ist. )

Möchten wir „dürfen“ und „müssen“ wirklich beibehalten?

Diese Beispiele möchten eines sagen, es gibt einen Grund, warum der Spruch in die Welt gesetzt worden ist: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert.“ Die freiwillige Beschränkung auf alles , was in unserer Phantasie wirklich erlaubt, angebracht, anständig und ordentlich ist, ist vielleicht das, was uns im Innersten blockiert. Das meint nicht, dass Werte und gute Sitten mit Füßen getreten werden. Aber dass wir uns auch von vielen Zwängen in unserem Inneren befreien können.

5. Hemmungslos loslegen und täglich Ungewöhnliches tun

Damit ist nicht gemeint, dass du von jetzt auf gleich dein ganzes Leben auf den Kopf stellen sollst. Aber erinnere dich, was hat dir als Kind oder Jugendlicher oder vor ein paar Jahren so wirklich richtig kolossalen Spaß gemacht? Fühl dich hinein und gehe auf eine innere Entdeckungsreise zu deinen unschlagbar positiven Emotionen.

Du bist als Kind gerne durch die Gegend gehüpft? Dann hüpfe, egal was die anderen sagen und stell dir vor du bist noch mal 5 Jahre alt und hast dein kleines Sommerkleidchen mit den Schmetterlingen an.

Ungewöhnliche Dekoration
Ungewöhnliches selbst kreieren kann so befreien!

Du hast als Kind gerne laut und falsch Opernarien gesungen? Dann stell dich vor den Spiegel und zieh dein Abendkleid an oder dein Abend-Outfit und singe hemmungslos und dramatisch.

Du hast gerne völlig losgelöst herum getobt? Dann springe wie ein Hampelmann mit den Armen nach oben und nach unten. Und spüre wie neue Energien und Freude dich von oben bis unten durchfluten.

Mögen andere solche Aktionen wie diese sinn- und zwecklos empfinden, für ein befreites Lebensgefühl sind sie absolut unabdingbar. Befreie dich auch körperlich von vermeintlichen Zwängen und vorgestellten Konventionen. Vielleicht existieren sie ja gar nicht mehr, oder zumindest für dich jetzt nicht mehr.

 

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