Manchmal passieren Dinge, die man gar nicht glauben kann

Nie im Leben hätte ich für möglich gehalten, was mir im Jahr 2000 passiert ist!
Es gibt ja Ereignisse, die man nur im Film für möglich hält.
Oder zumindest ist man fest überzeugt, dass es nur anderen passieren könnt aber NIEMALS einem selber.

Ein Silberstreif am Horizont

Nach einer schweren Operation ging ich direkt vom Krankenhaus – wohin? Ja als Frau natürlich direkt zum Friseur!
Der Friseur schaut mich an, uns sagt: “Wenn Sie jemals wieder gesund werden wollen, dann müssen Sie nach La Palma!”
Ich sehe mich heute noch vor mir, ein Häufchen Elend mit 45 kg in einem oversized T-Shirt, in dem ich fast verschwunden bin.
Mit einem Schneewittchen-schneeweißem Porzellanteint.
Und was macht frau in solch einer Krise?
Auf den Friseur hören natürlich!
Im Handumdrehen wurden die Flüge gebucht und los ging´s auf die wunderbare grüne Vulkaninsel La Palma.
Nach einem 2-wöchigen Urlaub stand mein Entschluss fest: Ja, ich wollte gesund werden in reiner Luft, Wärme und frischem Obst und Gemüse 12 Monate im Jahr.
Natürlich standen da auf der anderen Seite meine schöne psychotherapeutische Praxis, alles in Terracotta-Farben mit smaragdgrünem Teppichboden und italienischen Terracotta-Töpfen. Meine Klienten, meine Familie und meine Freunde. Aber ich wußte, ich muss mich entscheiden: Geht der Weg nach oben oder nach unten. Und ich habe mich für oben entschieden.

Ein Höhenflug mit Absturz

La Palma empfing mich mit unglaublicher Herzlichkeit von Seiten der Einheimischen, die mich sofort in ihr Herz schlossen und mich gefühlt 100 000 mal mehr umarmten, als das meine Familie je getan hatte.
Das Klima erlaubte mir, jeden Tag bis Mitternacht im Freien zu verbringen und Sauerstoff, Energie und Lebensfreude im Überfluss zu tanken.
Ein wunderschönes 100 Jahre altes Häuschen mit Natursteinmauern und einem romantischen Innenhof mit Aprikosenbaum und Feigenbaum machte das Glück perfekt.

Eines Nachts wachte ich von einem heftigen Schmerz in der rechten Hand auf und schrie sofort wie am Spieß. Denn da sah ich sie:

DIE RATTE!

Die Ratte hatte mich tatsächlich in die Hand gebissen!
Mein Mann beruhigte mich und desinfizierte, also tat ich das, was man immer nur zu gerne macht:
Ich ging zur Tagesordnung über.
Es folgten zwei Jahre mit schwersten Symptomen, die von 10 Ärzten verschiedener Länder nicht erkannt wurden.
Fünf vor zwölf kam dann die Hilfe.

Was hat mich überleben lassen?

Wenn ich in dieser Zeit eines gelernt habe, dann isst es:
Aufgeben ist nicht!
Ich wollte auf jeden Fall eines: Weiterleben! Und ich habe alles auf mich genommen, was man sich nur vorstellen kann.
Jede Form von Diät, jede Form von Therapie. Alles, was mir empfohlen wurde, habe ich sofort in die Tat umgesetzt.
Egal wie mühsam oder wie aufwendig es war, ich habe es alles versucht.
Und ganz sicher hätte ich sonst bis zur endgültigen Diagnose nicht überlebt.

In dieser Zeit habe ich gelernt, wie wichtig, ja überlebenswichtig Freunde sind.
Und ich habe mich völlig offen und unvoreingenommen anderen Menschen zugewandt, deren Rat und Hilfe angenommen.
Ich habe jegliche Vorurteile abgelegt und mich auf deren Vorschläge eingelassen.
Ich habe mein Herz geöffnet und Dinge erlebt, die ich in meinem Leben nicht vergessen werde.

In höchster Not habe ich mich an einen Kunden gewandt, einen russischen Arzt. Er war so unglaublich freundlich und hat mich nach Deutschland mitgenommen, zunächst in sein Haus und dann in eine Spezialklinik verfrachtet.
Seine Frau empfing mich in einem roten Seidenkleid, sie hatte den ganzen Innenhof mit unzähligen Kerzen beleuchtet,
um mir eine Freude zu machen und mich zu einem Leben jenseits der Krankheit zurückzubringen.

Auch dort bekam ich allerdings nicht die richtige Diagnose.
Erst durch die Vermittlung einer ganz lieben Freundin, Ärztin für Naturheilverfahren, bekam ich den entscheidenden Tipp:
Ein engagierter Diagnostiker aus München, 65 Jahre. Dieser schaute mich an und sagte sofort:
Sie haben entweder ersten, zweitens, drittens, oder viertens Pest.

PEST?????

Pest?
Das kann doch gar nicht sein, das gibt es doch nicht mehr, das kann ich doch nicht haben! Ich doch nicht!
Das haben doch nur Arme aus Indien oder Afrika!
Weit gefehlt. Das hat sich tatsächlich bestätigt. Yersinia enterocolitica. Die moderne Form der Pest. Die in einigen Ländern der dritten Welt noch aktiv ist. Aber auch auf Flughäfen übertragen werden kann. Und in extremen Ausnahmefällen eben auch auf den kanarischen Inseln.

Am Tag nach der endgültigen Diagnose habe ich mein Leben umgekrempelt:
– Ich habe einen Medikationsplan erstellt und mit Akribie die ärztlichen Anweisungen befolgt
– Ich habe mit einen Ernährungsplan gemacht und habe 4x täglich bestens vegetarisch gegessen
– Ich habe ein Dankbarkeitstagebuch im Großformat an die Wand geklebt und täglich Freunde und Bekannte eingetragen
– Ich bin täglich zum Tango-tanzen in verträglicher Form, um mein Immunsystem mit der nötigen Lebensfreude zu versorgen

Nur das Leben MIT der Krankheit hat mir die vollständige Regeneration erlaubt. Und ich bin heute noch unendlich dankbar für all die Hilfe, die ich erfahren durfte, von Freunden, Kunden, Ärzten, Apothekern, Arzthelferinnen, Tango-Kameraden und den Kellnerinnen des vegetarischen Restaurants. Sie alle, alle habe dazu beigetragen, dass ich heute noch lebe.

Von dieser Krise kannst du jetzt profitieren

Dieses einschneidende Erlebnis hat mir viel mehr Erfahrungen gebracht, vielleicht mehr als jedes Studium.
Ich verstehe jede Form von existentieller Krise und die emotionalen Hochs und Tiefs, die man da durchlaufen muss.
Aber ich habe auch erlebt, wie man sich da wieder an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen kann.
Und das möchte ich dir vermitteln.
Aufgeben ist nicht, es gibt immer einen Weg.

Wir finden ihn zusammen! Kein Weg ist zu kompliziert!
Im NeuorientierungsCoaching findest du deinen speziellen Weg aus der Krise.
Für eine Sofort-Hilfe kannst du das KrisenCoaching zu Rate ziehen.
Alles Gute!

Ich bin für dich da.

Deine Susanne Schäffer

Neues Leben starten. Das ist das Motto meiner Coaching Programme.